14. April 2018
Es gibt aus meiner Sicht und Erfahrung nur zwei Handlungsmotive: Liebe oder Angst. Wer das sagt? Ich weiß es tatsächlich nicht mehr genau, ich meine es vor vielen Jahren das erste Mal in Gerd Jampolskys „Lieben heißt die Angst verlieren“ gelesen zu haben. Wenn ich das in einer Diskussion beitrage, ernte ich meist Gegenwehr: Ich würde die z.B. Wut und alle möglichen Gefühle, aus denen heraus man operiert, wie Schmerz und anderes ausklammern. Diese Motivationen möchte ich nicht in...
29. Juni 2017
Seit fünf Jahren leite ich ein Projekt zur Berufsorientierung für Mittelschüler. Die Jugendlichen sind in der 7. oder 8. Klasse, wenn sie mit dem Projekt - und dem Thema - in Berührung kommen. Sie sind also im Alter von 13 - 14 Jahren, und, der Regel zur früheren Einschulung sei Dank, manchmal auch erst 12. Aber auch in der Realschule ist man nicht viel älter 15, wenn die Berufswahl-Entscheidung fallen soll - schließlich sollte man sich ein Jahr im Voraus bewerben. Immer wieder gerate...

12. Januar 2017
Das neue Jahr hat angefangen, man hat sich gegenseitig Glück und Gesundheit und - Zufriedenheit gewünscht. Und ich stelle die These auf: Entweder man ist zufrieden oder man ist es nicht. Schon mit der Steigerungsform habe ich Mühe, denn gibt es ein "zufriedener" - und wann ist man am "zufriedensten"? Jeder hat seine eigene Messlatte, seinen persönlichen Bewertungsmaßstab, wann er zufrieden ist und wann sich das wohlige Gefühl gleich einer maßvollen Sattheit einstellt. Für mich hat...
16. Juni 2016
Schon länger zweifle ich ja daran, wer bei mir die Regie im Kopf hat! Spätestens seit der Lektüre "Wissen Sie, was ihr Gehirn denkt?" ist mir klar, dass die Neuronen und Synapsen in meinem Kopf ihr Eigenleben führen. Doch was passiert bei "Mindfuck"? Petra Bock hat in ihrem Buch "MINDFUCK" aus meiner Sicht sehr scharfsinnig analysiert, wie wir uns immer wieder selbst sabotieren. Eigentlich weiß man es schon lang, schon der Buddha fand heraus, dass alles nur im Kopf entsteht. Hilft dieses...

12. Juni 2016
In meinem Beruf begegnen mir viele Menschen, die einen „Traumberuf“ suchen oder haben, und solche, die gerne einen „Traumjob“ möchten. Was steckt hinter diesem meist sehr innigen Wunsch? Zunächst ganz profan das Ziel viel Geld zu verdienen. Je jünger die Berufssuchenden, desto mehr steht die Assoziation Traumberuf - Traumjob - Geld im Vordergrund. Der zweite Grund ist, nichts machen zu müssen, was man nicht mag. Ein dritter Grund ist das Ansehen. Das Ansehen unter der Peer-Group,...